Bayerns Artenvielfalt profitiert vom Naturschutzfonds - über 5 Millionen EUR investiert - Neue Förderprojekte
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| Balzender Birkhahn |
Die einzelnen Projekte haben vielfältige Inhalte. Naturschützer und Landwirte ziehen gemeinsam an einem Strang bei dem BayernNetz Natur-Projekt "Artenvielfalt durch Landwirtschaft – das Bergbauernmodell Sachrang" im Landkreis Rosenheim. Vor allem gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie dem Birkhuhn,
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| Widders Kohlröschen |
Der Bayerische Naturschutzfonds ist nach der Bundesumweltstiftung die größte Naturschutzstiftung in Deutschland. "Die Projekte stärken den Arten- und Biotopschutz,
vernetzen Lebensräume von Tieren und Pflanzen und werben bei der Bevölkerung für den Naturschutz. Die Stiftung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Bayerischen Biodiversitätsprogramms",
so Scharf. Übernommen werden vom Fonds in der Regel zwischen 50 und 85 Prozent der Projektkosten, den Rest bringen die Träger auf.
Die Förderprojekte im Einzelnen sind:
- Landkreis Aschaffenburg: Landschaftspflegeverband Aschaffenburg, Streuobstaktionsplan (80.000 Euro);
- Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm: Biotopverbund Paartaler, Sanddünen (240.000 Euro);
- Landkreis Rosenheim: Gemeinde Aschau, Verein d´Sachranger Bergbauern, Artenvielfalt durch Landwirtschaft – Sachranger Bergbauernmodell (180.000 Euro);
- Landkreis Rottal-Inn: Etablierung eines Fauna-Flora-Stützgerüstes (195.000 Euro),
- Landkreis Neuburg-Schrobenhausen: Donaumoos Zweckverband, Projektmanagement Donaumoos (175.000 Euro);
- Landkreise Altötting, Freising, Neuburg-Schrobenhausen zusammen mit
Bund Naturschutz, Bundesprojekt Gelbbauchunke (100.000 Euro); - Landkreise Bad Tölz, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim, Ostallgäu, Fürstenfeldbruck, Starnberg: WWF Deutschland, Bundes-Hotspot-Projekt Alpenflusslandschaften (Aufstockung um 12.000 Euro / Gesamtförderung 690.000 Euro);
- Landkreis Freyung-Grafenau: Nationalpark Bayerischer Wald, LIFE-Projekt Moore und Fließgewässer (Aufstockung um 125.000 Euro / Gesamtförderung 375.000 Euro).


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